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Hilfreiche Links zur Berufsrückkehr
Ein Studium als Möglichkeit des beruflichen Wiedereinstiegs
 
Die Erfahrung zeigt, dass Frauen, die längere Zeit nicht erwerbstätig waren, bei den institutionellen BeraterInnen sehr häufig als eine Zielgruppe wahrgenommen werden, die „überhaupt erst einmal wieder den Fuß in die Tür bekommen wollen. So sind Arbeitsagenturen häufig nicht in der Lage, klassischen Berufsrückkehrerinnen ohne Leistungsanspruch ein Bildungsangebot zu machen, für die Jobcenter steht die Stellenvermittlung in jedem Fall im Vordergrund. Hinzu kommt, dass der Arbeitsmarkt das Potenzial der Wiedereinsteigerinnen bisher nur unzureichend umwirbt.
 
Die herkömmliche Wiedereinstiegsberatung und -planung ist daher qua gesetzlicher Grundlage und entsprechend definierter Aufgabenstellung auf kurzfristige (Eingliederungs-) Ergebnisse ausgerichtet. Auch für ursprünglich gut qualifizierte Frauen, Akademikerinnen, Frauen mit abgebrochenem Studium oder mit ausländischen Studienabschlüssen bedeutet ein Wiedereinstieg unter solchen Vorzeichen häufig, dass sie über einen langen Zeitraum in Beschäftigungsverhältnissen ohne Aussichten auf Aufstieg verbleiben, weil sie ihren beruflichen Einstieg nicht oder nur vage mit einer längerfristigen Karriereplanung verbinden.
 
"Berufsrückkehr ist kein punktuelles Ereignis, sondern ein Prozess, der sich von den ersten Überlegungen der Frau bis zur erfolgreichen Bewältigung des Berufseintrittes in der Regel über mehrere Jahre hinzieht und dessen Erfolg von verschiedenen Faktoren abhängt." [ Allmendinger, Jutta (2010), Verschenkte Potenziale, Lebensverläufe nicht erwerbstätiger Frauen;  Frankfurt/M, S.24]
 
Ausgehend hiervon muss es Zielrichtung sein, Informations- und Bildungsangebote für diejenigen Berufsrückrückkehrerinnen zu entwickeln, die auf eine gute Ausbildung aufsetzen können und die motiviert sind, mittel- oder langfristig ihre Karriere neu zu planen.
 
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, der zu erwartenden längeren Lebens- arbeitszeit und der Forderung „lebenslang zu lernen müssen die Anstrengungen verstärkt werden, für Wiedereinsteigerinnen anspruchsvolle Weiterqualifizierung (bis hin zur Aufnahme eines (Aufbau-)Studiums) möglich zu machen, die sich später nach Wiedereintritt ins Arbeitsleben auch geld- und prestigewert umsetzen lässt.
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